Generisches Femininum – sinnvoll?

Wir wollen´s wissen! Findet Ihr es sinnvoll, wenn wir grundsätzlich das generische Femininum nutzen – um aufzurütteln? Oder ist Euch das sowas von egal?

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9 Kommentare zu “Generisches Femininum – sinnvoll?

  1. Entschuldigung, bei allem Verständnis für Emanzipation und dem Versuch aufzufallen … aber jedesmal wenn ich dieses gezwungene (nicht generische) Femininum lese schreit in mir alles auf und will kotzen. Die deutsche Sprache kennt nun einmal drei Personalformen, was ist falsch diese zu benutzen? Kommt dann in zwei Jahren, weil es plötzlich ein „hype“ ist, die generische Sächlichkeit, in der alles zwanghaft auf „es“ reduziert wird?

  2. Hallo Bernd, ich glaube, hier liegt ein Missverständnis vor. Hier wird nichts abgeschafft. Maskulina werden weiterhin benutzt, vor allem, wenn eine Gruppe ausschließlich männlicher Personen bezeichnet wird. Bisher stehen allerdings Frauen immer vor der Frage: Bin ich mitgemeint (weil generisches Maskulinum) oder ausgeschlossen (es geht wirklich nur um Männer). Das generische Femininum dreht die Problematik um.

    Wenn das bei Dir Überkeitsanfälle auslöst, würde ich mal zur Ärztin gehen (Ärzte sind da durchaus mitgemeint.) Für Hintergrundinformationen ein Tip: Anatol Stefanowitsch bei der Open Mind 2012 http://www.youtube.com/watch?v=6w0mHcPc7Ek

  3. Haben Frauen es in unserer Gesellschaft wirklich so nötig, sich darüber zu identifizieren und profilieren, wie sie in einer Textform oder Rede angesprochen werden? Wenn dem so ist, dann sollten wir uns entweder über uns als Gesellschaft an sich Gedanken machen oder über unsere Frauen.

  4. „Das generische Femininum dreht die Problematik um.“
    Also hift das dann auch nicht weiter, oder ?
    Aus dem Verlinkten sprachlog
    „Bemühungen, diese Art der sprachlichen Unsichtbarmachung von Frauen zu vermeiden — etwa durch explizite Nennung beider Genera (Studentinnen und Studenten), durch kombinierte Formen wie die Schrägstrichform (Student/innen) oder das Binnen-I (StudentInnen) oder durch die Schaffung inklusiver Formen (Studierende) — stoßen bei vielen Menschen auf Ablehnung“
    Hier werden mit explizite Nennung beider Genera & Schaffung inklusiver Formen doch 2 Lösungen gezeigt.

  5. Generisches Femininum ist im Moment gut, weil es zum Nachdenken anregt. Die Nachteile des generischen Maskulinums wird es erst haben, wenn die Menschen sich dran gewöhnt haben und nicht mehr drüber stolpern, dann könnt ihr immer noch zur Beidnennung übergehen. Denke ich.

  6. Absurd, weil es impliziert, das es nur zwei Geschlechter gibt. Macht mal lieber nen Unterstrich, Stichwort Gender Gap. 🙂

    Davon wird einigen dann richtig übel, aber da müssen die heteronormativ denkenden endlich mal durch. Keine halben Sachen!

  7. Grüne Sprachverdreherei, Feminsitenquatsch, Blödsinn. Eine erste 2 %-Quittung hat es schon gegeben. Die zweite gibt es bei der Bundestagswahl. Immer schön weitermachen, mit der Vernichtung einer guten Idee (Piratenpartei).

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